FAQ über eure Zugreise nach Moskau

Eine Zugfahrt nach Moskau ist eine entschleunigte, aber dennoch interessante Alternative, die russische Hauptstadt zu bereisen. Als Einstimmung auf das Leben und die echten Abenteuer, die euch hinter dem Ural erwarten, dient sie allemal. Deutschland – Moskau ist wie Transib Light, zum Üben.

Ihr durchquert vier verschiedene Länder, könnt hautnah erleben, wie euer Zug auf eine andere Spurbreite umgestellt wird, und euch langsam an den Kulturunterschied zwischen West und Ost gewöhnen, der in den kleinen Orten auf dem Weg deutlicher wird als später in Moskau selbst. Außerdem stehen die Chancen gut, hier schon erste Bekanntschaften mit Russen zu machen, da Verbindungen nach Moskau oft Regelzüge ohne dieses typische Klassenfahrtfeeling sind, das aufkommt, wenn zu viele Touristen auf einem Haufen sind.

Wer diese Strecke noch nie gefahren ist oder wenig Erfahrung im Reisen auf langen Zugstrecken hat, hat viele Fragen dazu. Die häufigsten habe ich hier mal zusammengefasst.

Wie verläuft die Strecke?

Von Berlin kommend überquert ihr die deutsch-polnische Grenze in Frankfurt an der Oder und erreicht nach nur sieben Stunden Warschau. Bis dahin konntet ihr viele Wiesen, Felder und Wälder bestaunen, seid durch ein paar Orte durchgebrettert und auf dem Weg aus der Stadt heraus überquert ihr die Wisla und fahrt direkt am Stadion Narodowy, dem polnischen Nationalstadion, vorbei.

Die polnisch-weißrussiche Grenze passiert ihr in Terespol. Hier gibt es eine Passkontrolle, bei der eure Ausweise und Visa geprüft werden. (Siehe Punkt „Brauche ich ein Visum für die Reise?“) Haben alle Insassen die Gesichtskontrolle bestanden, folgt der spannendste Teil der ganzen Fahrt: die Umspurung.

Berlin - Moskau Quelle: open.mapquest.com

Berlin – Moskau
Quelle: open.mapquest.com

Für die Grenzkontrolle und das Umspuren sind viel Zeit im Fahrplan berücksichtigt, sodass es sehr wahrscheinlich vorkommt, dass ihr einen längeren Aufenthalt im Bahnhof Brest haben werdet, bevor die Fahrt planmäßig weiter geht. Auf Brest folgen vier Stunden weißrussisches Dorfleben, darauf Minsk. Die Einreise nach Russland erfolgt relativ unbemerkt. Zwischen Russland und Belarus gibt es nämlich keine Grenzkontrollen, weil sich die beiden mit Kasachstan zu einer Zollunion zusammengeschlossen haben.

Züge, die aus Richtung Weißrussland kommen, enden für gewöhnlich am Beloruskaja Woksal, dem Weißrussischen Bahnhof. Das Prinzip „Hauptbahnhof“ gibt es in Russland nämlich nicht. Großstädte wie Moskau verfügen über mehrere große Bahnhöfe in allen Himmelsrichtungen. So endet eine Fahrt aus Richtung Westen auch im westlichen Teil der Stadt. Das hat den Vorteil, dass kein Megabahnhof mitten in der Innenstadt unterhalten werden muss, den Moskau aufgrund seiner Schlüsselrolle in Eurasien definitiv bräuchte, wenn es einen Hauptbahnhof hätte. Blöd ist es natürlich für Ortsunkundige, die sich versehentlich auf dem falschen Bahnhof wieder finden. Der Weg zum richtigen Bahnhofs ist deutlich länger als der zum richtigen Gleis. Deswegen solltet ihr euch vorher gut informieren, wohin ihr müsst und euch im Zweifel vorab schon mal den jeweiligen Bahnhof besichtigen.

Warum muss der Zug umgespurt werden?

Zu Zeiten des Schienenbaus hatte Russland einen Zaren, der große Angst vor einem Überfall seines Reiches von außen hatte und das Risiko eines Einfalls fremder Armeen über die Schienen von vorn herein ausschließen wollte. Daher beschloss er, das komplette russische Schienennetz in einer größeren Spurbreite als die der angrenzenden Länder anlegen zu lassen. Damit wurden feindliche Züge schon mal direkt an der Grenze gestoppt und konnten nicht so einfach dazu dienen, Soldaten oder Kriegsgerät ins Land zu bringen.

In der Nachkriegszeit entstanden in den Ländern der damaligen Sowjetunion ebenfalls Schienennetze, die ohne Frage an die russischen angepasst wurden. Und daher unterscheiden sich heute die Schienennetze (West-)Europas und Asiens. Denn einmal angefangen, gab es keinerlei Gründe, die Spurbreite zu ändern. Denn dann hätte das gesamte bereits verlegte Schienennetz und die darauf fahrenden Züge erneuert werden müssen.

Als Folge dessen müssen Züge aus Europa nach Russland umgespurt, also auf die richtige Spurbreite angepasst werden. Dafür gibt es eine Umspranlage, in der alles vorhanden ist, um einem Zug mal eben neue Räder zu verpassen: einige Hebebühnen, jede Menge fleißige, hart arbeitende Männer und genügend passende Achsen.

Wie funktioniert das Umspuren?

Zuerst wird euer Zug in seine einzelnen Wagons zerlegt, die in die Halle mit den Hebevorrichtungen gezogen werden. Dort werden die Fahrgastzellen von den Achsen gehoben, die europäischen Achsen entfernt und die russischen unter dem jeweiligen Wagon platziert. Kupplungen werden ebenfalls ausgetausch, der Wagon wieder herunter gelassen, an den Achsen befestigt und am Ende werden alle Wagons wieder zu einem Zug zusammengesetzt.

Während des gesamten Vorgangs bleiben die Fahrgäste im Zug. Und obwohl die Wagons um etwa einen halben Meter angehoben werden, bleiben die Türen geöffnet. Zugegeben, ein halber Meter klingt jetzt nicht spektakulär gefährlich. Aber wenn ihr bedenkt, dass  sich der Ausstieg eines Zuges nicht direkt am Boden, sondern in einem guten Meter Höhe befindet, bekommt dieser halbe Meter eine ganz andere Dimension.

Dass die Passagiere im Wagon und die Türen geöffnet bleiben, scheint für niemanden ein Problem zu sein.

Dass die Passagiere im Wagon und die Türen geöffnet bleiben, scheint für niemanden ein Problem zu sein.

Ich selbst stand einmal gaffend an der Tür und habe mich über die Höhe und die Leichtigkeit des Umgangs mit Sicherheitsvorkehrungen im Osten gefreut. Als ich kurz von besagter Tür Abstand genommen hatte, ging eine solche Erschütterung durch den Wagon, dass ich definitiv anderthalb Meter tief auf die Fresse gefallen wäre, hätte ich noch in der Tür gestanden. Seid also etwas vorsichtig und haltet euch jederzeit fest, wenn ihr an der Tür steht.

Wie lange dauert die Fahrt?

Wie lange die Fahrt für euch insgesamt dauert, ist natürlich abhängig davon, wo ihr losfahrt. Nehmen wir mal an, ihr fahrt direkt aus bzw. über Berlin, dann dauert es ein bisschen mehr als 26 Stunden. Es gibt auch eine Verbindung, in der ihr Moskau ab Berlin in 24 Sunden erreicht, auf dieser müsst ihr aber in Warschau umsteigen.

Wie teuer ist eine Fahrkarte?

Der Preis der Fahrkarte ist abhängig davon, wann ihr bucht. Grundsätzlich gilt natürlich wie überall, dass es günstiger wird, je eher ihr bucht. Für Züge gilt, dass diese erst 90 Tage vor dem Abreisedatum gebucht werden können. Eine Reservierung ist notwendig, weil es sich um einen Nachtzug mit Liege- oder Schlafwagen handelt.

Fahrkarte Hamburg-Terespol

Fahrkarte

Als wir im Sommer 2013 nach Moskau gefahren sind, haben wir für zwei Personen zusammen im Doppelabteil 286,80 Euro gezahlt. Wenn ihr früh genug bucht, sollte es kein Problem sein, heute noch einen ähnlichen Preis zu erzielen.

Brauche ich ein Visum für die Reise?

Ja, und zwar nicht nur eins, sondern gleich zwei: ein Transitvisum für Weißrussland und ein Touristenvisum für Russland. Polen als Mitglied der EU und des Schengenraums hat keine besonderen Einreisevorschriften.

Beide Visa werden an der Grenze in Terespol beim Grezübertritt nach Weißrussland kontrolliert. Die Grenzkontrollen zwischen Russland und Weißrussland wurden zum 1. Juli 2011 mit Inkrafttreten der Zollunion zwischen Russland, Weißrussland und Kasachstan abgeschafft.

Für die Erteilung von Visa beider Länder benötigt ihr eine Auslandskrankenversicherung. Am einfachsten ist es, wenn ihr eine weltweit gültige Krankenversicherung abschließt, bei einem Versicherer, der von Russland akzeptiert wird. Belarus stellt keine bestimmten Ansprüche daran, bei wem ihr versichert seid, Hauptsache eure Versicherung gilt auch dort. Eine Übersicht über die von Russland akzeptierten Versicherer findet ihr [hier].

Zur Beantragung des Weißrussischen Transitvisums muss ein Visum des Ziellandes vorliegen. Ihr solltet also logischerweise zuerst das russische Visum beantragen.

Russisches Visum

Das russische Visum kann ausschließlich in einem Konsulat persönlich oder über den VHS, den Visa Handling Service, beantragt werden. In jedem Fall ist ein persönlicher Termin vor Ort in einem russichen Konsulat oder einer Niederlassung des VHS nötig. Russische Konsularvertretungen gibt es in Berlin, Bonn, Frankfurt am Main, Hamburg, Leipzig und München. Das VHS sitzt überraschenderweise in den gleichen Städten und beantwortet Fragen rund um die Visaerteilung und hilft beim Ausfüllen des Antrags. Ihr könnt auch eine Reise- oder Visaagentur mit der Beantragung eures Visums beauftragen. Dann spart ihr euch die Reise zum Konsulat oder der Botschaft.

Die reine Visagebühr beträgt 35 Euro. Eine Visaagentur erhebt zusätzliche Kosten für die amtliche Einladung, ohne die ihr kein Visum bekommt. (Sonst könnte ja jeder kommen und in Russland Urlaub machen. Wo kämen wir denn da hin?) Diese Kosten sind natürlich je Anbieter und gewünschter Aufenthaltsdauer unterschiedlich. Für 30 Tage Aufenthalt können bei einmaliger Einreise ca. 50 Euro extra fällig werden.

Den Antrag füllt ihr online unter visa.kdmid.ru aus, anschließend wird dieser gedruckt und eigenhändig unterschrieben. Neben eurem Pass, in den das Visum geklebt wird, benötigt ihr ein Passbild, eine amtliche Einladung und eine Bescheinigung eurer Krankenversicherung, in der bestätigt wird, dass diese im Notfall für den Rücktransport aufkommt und bis zu 30.000 Euro Kosten übernimmt. Die amtliche Einladung erhaltet ihr in der Regel entweder von eurer Reise- oder Visaagentur.

Aufgrund des „Prinzips der Gegenseitigkeit“ wird außerdem ein Dokument verlangt, das eine „Garantie der Rückkehrwilligkeit in den Aufenthaltsstaat“ darstellt. Für gewöhnlich ist hier eure letzte Verdienstbescheinigung ausreichend oder ein Nachweis über Selbstständigkeit, solltet ihr ein eigenes Unternehmen führen. Arbeitslose müssten diesen Punkt wohl mit dem VHS klären. Dazu konnte ich keine gesichterten Informationen finden. Nachzulesen ist das alles [hier].

Solltet ihr das jetzt für übertrieben halten, lasst euch gesagt sein, dass Australier ihrem Antrag eine auf Russisch verfasste und detaillierte Biografie beilegen müssen. Also, stellt euch nicht so an. Für wen ihr arbeitet und was ihr verdient, bekommen die jeweiligen Aufklärungsstellen doch sowieso im Handumdrehen raus. Tut nicht so, als hättet ihr eine Privatsphäre.

Weißrussisches Transitvisum

Ein einfaches (eine Durchreise) Transitvisum für Belarus kostet 20 Euro. Ausgestellt wird das Visum in der Botschaft der Republik Belarus, die Bearbeitungsdauer beträgt 5 Arbeitstage. Ein Express-Visum, das innerhalb von 2 Arbeitstagen ausgestellt wird, kostet 40 Euro.

Ihr müsst den Visumantrag ausfüllen und zusammen mit eurem Reisepass, dem Nachweis über eure Krankenversicherung, einem Passbild und weiteren Dokumenten einer Visastelle zukommen lassen. Persönlich könnt ihr die Unterlagen in der Botschaft in Berlin oder dem Generalkonsulat in München einreichen. Die Anschriften und Öffnungszeiten findet ihr [hier]. Auf postalischem Weg sendet ihr alles zusammen an die Botschaft in Berlin. Denkt in diesem Fall auf jeden Fall an den ausreichend frankierten Rückumschlag.

Alle aktuell für den Antrag benötigten Unterlagen findet ihr [hier], besondere Anforderungen für Transitvisa sind [hier] nachzulesen. Den Visumantrag könnt ihr [hier] herunterladen, Hinweise zum Ausfüllen werden [hier] gegeben. Meine Lieblingsfragen auf dem Antrag sind die Fragen danach, wie ich meinen Aufenthalt finanzieren möchte und ob ich schon mal aus einem Land deportiert worden bin. Glücklicherweise sind Visumanträge höchstens das Spiegelbild der Gastfreundschaft eines Staates, nicht seiner Bewohner.

Für aktuelle Reise- und Sicherheitsinformationen ist die Homepage des Auswärtigen Amtes als zusätzliche Informationsquelle immer sehr interessant. Änderungen der Einreiseformalitäten werden hier veröffentlicht.

Welche Verbindungen gibt es aktuell?

Wer schon mal in Osteuropa auf einem Bahnhof war, kennt sie mit Sicherheit, die Moskauer Kurswagen. Wien – Moskau. Paris – Moskau. Zagreb – Moskau. Budapest – Moskau. Amsterdam – Moskau.  Es scheint keine Großstadt in Europa zu geben, in der nicht mindestens einmal die Woche ein Kurswagen nach Moskau hält. Leider hat deren Zahl in Deutschland in letzter Zeit abgenommen, nachdem die Deutsche Bahn die City Night Lines gestrichen hat.

Weil die Nachfrage nach Direktverbindungen nach Moskau nicht ausreicht, um in ganz Europa wöchentlich ganze Züge auszulasten, ist der Einsatz von Kurswagen, die streckenweise an andere Züge angekoppelt werden und irgendwo auf der Wegstrecke zusammen finden, eine intelligente Alternative. In Deutschland wurden die Wagons meist an City Night Lines gehängt. Mit deren Wegfall machen die Moskauer Kurswagen einen Bogen um Deutschland herum, weshalb es derzeit fast keine Verbindungen mehr ohne Umstieg aus Deutschland gibt.

Eine einzige Direktverbindung ist noch übrig geblieben. Sie verkehrt einmal pro Woche (aktuell samstags) ab Paris über Mannheim, Hannover und Berlin, kann aber über die Homepage und Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn weder gefunden noch gebucht werden. Der Zug wird von der Russichen Bahn RZD betrieben und taucht daher nur in deren Fahrplänen auf. Die Buchung muss über Agenturen oder die RZD direkt erfolgen. (Wer eine sehr gute Agentur empfohlen bekommen möchte, schreibt mich an.)

Erst ab 30. Mai 2015 steht die Direktverbindung Paris – Moskau wieder als EN 453 in den Plänen der Deutschen Bahn. Ab Berlin dauert die Fahrt etwas mehr als 26 Stunden. Genug Zeit also, um es sich im Schlafwagen-Abteil gemütlich zu machen. Diese Abteile haben zwei Betten im Doppelstockstyle, der auf ein normales Sitzabteil umgebaut werden kann. Die Reservierung eines Bettes ist Pflicht, ohne diese könnt ihr keine Fahrkarte buchen.

Der EN 453 verkehrt anfangs nur einmal in der Woche und zwar am Samstag. In den ersten beiden Wochen ist die Abfahrt aus Berlin (Hbf) um 21:29 Uhr, Ankunft in Moskau ist dann  am Sonntag um 23:04 Uhr Ortszeit (MESZ + 2 Stunden). Ab 21. Juni geht der EN 453 am Samstag, Sonntag und Montag ab 9:15 Uhr und kommt am nächsten Tag um 13:02 Uhr in Moskau an. (Alle Angaben ohne Gewähr. Fahrpläne können sich immer ändern, auch kurzfristig.)

Die neue Verbindung Paris – Moskau endet wie fast alle Europa – Moskau-Verbindungen am Beloruskaja Woksal, dem weißrussichen Bahnhof. Von hier aus kommt ihr mit der Metro schnell in alle Teile der Stadt.

Wer an einem anderen Tag als den oben genannten reisen möchte, kommt um einem Umstieg in Warschau nicht herum, von wo aus ihr mit dem EN 408 unterwegs seid. Aus Süddeutschland könntet ihr einen Sprung nach Österreich wagen und dort in den EN 18 einsteigen, der einmal die Woche von Nizza nach Moskau durchbrettert. Die Fahrtzeiten variieren natürlich ab dem Ort eures Zustiegs. Für die aktuellen Verbindungen und Abfahrtszeiten konsultiert ihr am besten die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn.

Gibt es an Bord eine Dusche?

Nein, die gibt es nicht. Aber wer nur 26 Stunden unterwegs ist, braucht auch auf keinen Fall eine Dusche. Bei einer viertägigen Fahrt wäre sie wohl notwendiger, aber selbst dort ist die Chance darauf relativ gering. Im Schlafwagen der Russischen Bahn RZD hat jedes Zweierabteil ein Waschbecken, das mit einer Abdeckung zu einem Tisch umfunktioniert werden kann. Achtung, im Zug gibt es kein Trinkwasser aus den Wasserhähnen. Nutzt auch zum Zähneputzen am besten Mineralwasser.

Einen Schlafsack oder eine Isomatte mitzunehmen ist ebenfalls nicht notwendig, wenn ihr diese auf der weiteren Fahrt nicht benötigen solltet. Ihr bekommt Bettzeug und -bezug vom Schaffner und dazu ein kleines Handtuch in der Größe eines besseren Waschlappen.

Ein Zweier-Schlafwagenabteil. Vor und nach dem Umbau zum Schlafwagen.

Ein Zweier-Schlafwagenabteil. Vor und nach dem Umbau zum Schlafwagen.

Dabei haben solltet ihr etwas Proviant, einen stabilen Becher und Taschentücher, falls das Toilettenpapier mal ausgegangen sein sollte. Ihr habe in dem Beitrag Was ihr auf einer Zugfahrt in Russland braucht – und was nicht mal alle notwendigen Gepäckstücke zusammengetragen. Außerdem könnt ihr im Beitrag Tag 7: Im Nachtzug von Thessaloniki nach Sofia eine Anleitung für das Nachtzugfahren in Richtung Osten finden.

Erwartet nicht viel Luxus auf dieser Reise. Erwartet stattdessen lieber eine entschleunigte Art des Reisens, ein Gefühl für die Veränderung der Umgebung und für die Entfernung, die ihr zurücklegt, und Kontakte zu interessanten Menschen.

Wie sehen Zug und Umgebung aus?

Im Beitrag 10…oder 28 Bilder aus dem Zug nach Moskau bekommt ihr einen kleinen Eindruck von der Gegend und den Gegebenheiten im Zug. Die Fotos können euch natürlich nur eine Idee davon geben, wie es sein könnte. Die Fahrt erleben müsst ihr schon selbst.

Schreibst du aus Erfahrung? Bist du selbst schon mit dem Zug nach Moskau gefahren?

Ja, das bin ich. Und zwar einmal von Hamburg aus im Sommer 2013. Es war damals der erste Teilabschnitt auf unserer Fahrt in Richtung Seidenstraße nach Usbekistan und Kasachstan. Seitdem haben sich ein paar Abläufe bei der Beantragung der Visa und die Verbindungen geändert. Alle Informationen in diesem Beitrag sind aktuell (Mitte Mai 2015) recherchiert.

Einen detailierten Bericht unserer Fahrt nach Moskau findet ihr hier:

Tag 1: Мы едем на поезде в москву – Abfahrt und ganzer Tag Fahrt

Tag 2: Roter Platz, Kreml, GUM – Ankunft am Morgen des zweiten Tages

 

Alle Links im Überblick

Von Russland akzeptierte Krankenversicherungen

Link zum russichen Visumantrag

Dokumente für das russiche Visum

VHS – Visa Handling Service – Unterstützung für die Beantragung des russischen Visums

Link zum weißrussischen Visumantrag

Hinweise zum Ausfüllen des weißrussischen Visumantrags

Benötigte Unterlagen für das weißrussische Visum

Hinweise für weißrussische Transitvisa

Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn

Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

Was ihr auf einer Zugfahrt in Russland braucht – und was nicht

Tag 7: Im Nachtzug von Thessaloniki nach Sofia – Nachtzug-Anleitung

Tag 1: Мы едем на поезде в москву – Abfahrt und ganzer Tag Fahrt

Tag 2: Roter Platz, Kreml, GUM – Ankunft am Morgen des zweiten Tages

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