Tag 13: Gastfreundschaft auf Usbekisch

29. Juni 2013. Samarkand, Usbekistan.

Taxi

Taxi

Unser Taxifahrer von gestern stand schon zehn Minuten vor der verabredeten Zeit vor unserem Hotel und so konnte es frühzeitig losgehen. Am Bahnhof angekommen, hatten wir wieder die eine oder andere Pass- und Fahrkartenkontrolle, bestanden aber alle und durften mit dem Zug nach Samarkand fahren.

Die Fahrt war unspektakulär und die Gegend bestand hauptsächlich aus Wüste. Wir kamen pünktlich gegen 11:00 Uhr an und hielten Ausschau nach Sanat, den wir im Zug aus Sankt Petersburg kennengelernt hatten. Eigentlich wollte er uns vom Bahnhof abholen. Da er aber nicht da war und Handytelefonate hier ein kleines Vermögen kosten, nahmen wir ein Taxi zum Hotel.

Wir waren gerade angekommen, lagen auf dem Bett und wollten einen Plan für den Tag machen, da klopfte es an der Tür. Sanat hatte sich ja auch unser Hotel aufgeschrieben und so kam er uns besuchen. Tja, da half alles nichts, denn es musste kurzfristig losgehen, er hatte wohl Pläne mit uns.

Zuerst fuhren wir zu einem großen Denkmal für Amir Timur, den usbekischen Nationalhelden, der sich im 14. Jahrhundert vor allem dadurch einen Namen gemacht hat, dass er groß und grausam war und gefühlt jede Region in Zentralasien mal erobert hat. An dem Denkmal standen einige Polizisten, die Sanat mit Handschlag begrüßten und sich mit ihm unterhielten.

Anschließend fuhren wir zu einem Hotel, für das wir definitiv nicht richtig gekleidet waren, da es um einiges nobler aussah als unseres. Die Frage, was wir hier sollten, beantwortete sich ziemlich schnell von selbst. Hier arbeiteten Leute, die sowohl usbekisch als auch englisch sprachen und daher als Dolmetscher dienen konnten. Die Kommunikation mit Sanat war nämlich ein bisschen eingeschränkt, weil dieser nur Russisch und Usbekisch sprach und wir (eigentlich nur Denis) nur brockenweise Russisch. Der Herr an der Rezeption erklärte uns nach Rücksprache mit Sanat den Plan für heute. Erst gehen wir zusammen essen, danach zeigt uns Sanat ein paar Sehenswürdigkeiten und abends geht es in einen Club. Gegen den letzten Vorschlag legten wir ein Veto ein, da wir uns allerhand besseres als einen Club vorstellen konnten.

Samsa im Lehmofen

Samsa im Lehmofen

Also fuhren wir in ein kleines Restaurant, in dem wir erst einen Blick in die Küche werfen konnten, da diese gleichzeitig als Außerhausverkauf fungierte. Im Lehmofen wurden kleine gefüllte Blätterteigtaschen, Samsa, gebacken und nebenan in einem Riesenwok der Reis und das Gemüse für den Plov zubereitet. Das Fleisch für das Gericht lag bereits offen auf dem Tresen.

In einem Nebenraum, in dem ich die einzige Frau war und entsprechend blöd angeguckt wurde, wurde gegessen. Erst Salat und eine kalte Suppe, die nach saurer Sahne mit Gurken schmeckte. Anschließend die Samsa, die man noch mit kalter Tomatensuppe füllt, damit es auch richtig schön matscht. Hinterher kam der Plov auf den Tisch und wir waren eigentlich schon bei dem Anblick des großen Tellers satt. Zum Glück aßen wir alle davon. Als Nachtisch gab es Melone. Usbekistan und vor allem Samarkand sind berühmt für ihre Melonen, die bereits im Mittelalter bis nach Bagdad exportiert wurden. Wir hatten eine Wassermelone und die schmeckte wirklich sehr gut. Beim Verlassen des Lokals fiel auf, dass wir nicht die einzigen waren, die dieses Vier-Gänge-Menü hatten. Alle anderen Gäste aßen das gleiche.

Gur Emir-Mausoleum

Gur Emir-Mausoleum

Sanat hatte während des Essens schon die ganze Zeit telefoniert. Wir gingen zum Auto zurück und mussten auf ihn warten, weil er noch mal telefonieren und sich mit allerhand Leuten vor dem Lokal unterhalten musste. Irgendwie komisch der Typ. Und da er kein Geld für das Essen haben wollte, machten wir uns nun Gedanken, was er eigentlich vorhatte. Usbekistan ist zwar ein sehr offenes uns gastfreundliches Land, aber Sanat wirkte nicht, als würde er das alles aus reiner Nächstenliebe machen. Wir konnten ihn aber nicht fragen und so ging es in seinem weißen Chevrolet schließlich irgendwann weiter.

Der nächste Halt: das Gur Emir-Mausoleum. Hier liegen Amir Timur und dessen engste Vertraute und Verwandte begraben. Durch das riesige Eingangsportal, das allein schon echt sehenswert ist, kamen wir in den Innenhof, in dem das Mausoleum steht. Dieses unterscheidet sich von anderen Bauwerken in dieser Region durch eine melonenförmige Kuppel über dem Hauptsaal. Natürlich durften die blauen und türkisen Fliesen nicht fehlen. Mit weiteren Farben waren sie in kleinen Mosaiken zu aufwendigen Mustern angeordnet.

Im Inneren des Mausoleums

Im Inneren des Mausoleums

Eintritt mussten wir hier keinen zahlen. Sanat klärte das direkt mit dem Herrn vom Ticketschalter und so haben wohl beide was davon gehabt. Wir liefen ein bisschen auf dem Gelände herum und schauten uns das Gebäude von allen Seiten an. Es dauerte gar nicht lange und schon kam Sanat uns hinterher gelaufen und hatte einen mageren 17-Jährigen im Schlepptau. Unseren Guide. Aha.

Mit ihm zusammen gingen wir ins Innere des Mausoleums. Der Hauptsaal war noch aufwendiger verziert als die Fassaden des Gebäudes. Hier dominierten eindeutig die goldenen Mosaike das Geschehen. In der Mitte waren einige Mamorkisten platziert, die wir erst für Särge hielten. Wir bekamen dann aber erklärt, dass es sich um Grabsteine handelte und sich die echten Särge in der Krypta unter uns befanden.

Draußen zeigte unser Guide uns noch ein paar original erhaltene Steine aus dem Palast Tamerlans, wie Timur auch genannt wird.  Unter anderem stand dort ein großes Becken, dessen Ursprung man so deutet: Bevor Timurs Männer in eine Schlacht zogen, mussten sie einen Becher eines Saftes trinken, der sich in dem Becken befand. Dieser Saft brachte die Männer auf Adrenalin, sodass sie heiß auf den Kampf waren. Ob es unter den Soldaten auch einen gab, der als Kind mal in den Zaubertrank gefallen war und später keinen mehr trinken durfte, ist nicht überliefert. Nach dem Kampf mussten aber alle Soldaten noch einmal zu dem Becken kommen, das wieder komplett gefüllt war, und einen weiteren Becher trinken. So konnte anhand des Saftes, der dann noch übrig blieb, ausgemacht werden, wie viele Männer gefallen sind.

Am Registan

Am Registan

Wir wollten es nutzen, dass wir mal wieder jemanden bei uns hatten, der usbekisch und englisch sprach und so musste der Guide als Übersetzer ran. Wir ließen Sanat mitteilen, dass wir es komisch fanden, dass er alles für uns bezahlte und fragten ihn, warum er das machte. Die Antwort, dass wir seine Gäste sind und das die usbekische Gastfreundschaft ist, überzeugte uns nicht so richtig. Wir sagten, dass wir ab jetzt bitte selbst zahlen möchten. Sanat willigte ein und sagte, am Registan, wo wir jetzt hinfuhren, konnten wir das machen. Alles klar. Also los.

Der Registan ist ein Platz, an dem drei große Medresen stehen, und gleichzeitig das Wahrzeichen Samarkands. Wir fanden auf den ersten Blick keine Kasse und niemanden, der Tickets kontrollierte, also gingen wir einfach mal auf den Platz. Dort kam uns gleich ein Polizist entgegen und wollte doch unsere Eintrittskarten sehen. Sanat versuchte, das mit ihm auszudiskutieren, aber es half nichts, wir brauchten Eintrittskarten. Leider haben wir die Szene nicht direkt verfolgt, denn als wir auf dem Weg zur Kasse waren, stand Sanat dort schon und kaufte uns Tickets. Soviel dazu. Er kam mit zwei Karten für 1.000 Sum das Stück wieder. Diese galten aber nur für Usbeken, Ausländer mussten 14.000 Sum zahlen. Auch das ließ sich nicht wegdiskutieren, also ging er noch einmal und tauschte die Karten um. Bezahlen durften wir trotzdem nicht.

Muster an einer Medrese

Muster an einer Medrese

Der Registan ist schon sehr beeindruckend. Drei riesige Medresen, die um den Platz herum stehen und eindrucksvoll mit bunten Steinen dekoriert sind. Was es für eine Arbeit gemacht hat, diese zu glasieren und anschließend richtig zu verbauen, damit auch die gewünschten Muster entstehen, wollen wir uns gar nicht ausmalen. Die rechte Medrese ist eins der wenigen alten Gebäude der Seidenstraße, das mit Lebewesen verziert ist. Es handelt sich dabei um zwei Geschöpfe, die aussehen wie eine Mischung aus Löwe und Tiger.

Sehr schade ist es nur, dass an der Seite, an der kein Gebäude steht, eine Tribüne aufgebaut wurde und den gesamten Platz in der Mitte ein Laufsteg einnimmt. Das nimmt dem Registan sehr viel Flair und wirkt ein bisschen billig. Von jeder Medrese konnten wir uns den Innenhof anschauen, in dem sich hauptsächlich kleine Touristengeschäfte befanden. Sanat war die ganze Zeit bei uns bestand darauf, eine Menge peinlicher Touristenfotos von uns zu machen.

Innenhof

Innenhof

Als wir im Innenraum der linken Medrese waren, kam ein Koreaner auf Denis zu und hielt ihm seine Kamera hin. Denis dachte, er sollte ein Foto von ihm und seinem Reisebegleiter machen. Die beiden hatten aber andere Pläne. Denn der Mann mit der Kamera bedeutete Denis, er sollte sich neben dessen Reisebegleiter stellen, damit sie ein Foto davon machen konnten, wie groß Denis war. Na klar. Es gab ja auch sonst nichts zu sehen im Registan.

Als wir fertig waren, gingen wir zurück zum Auto und Sanat telefonierte mal wieder. Nach ein paar gewechselten Worten, gab er Denis das Handy. Er hatte jemanden angerufen, der Englisch sprach und uns den weiteren Plan erklärte. Sanat würde uns jetzt ins Hotel bringen und abends zum letzten Programmpunkt wieder abholen. Okay, alles klar. Wir wollten sowieso mal wieder unsere Ruhe haben. Danach telefonierte Sanat nochmal und hielt an, um seine Frau und seine Tochter einzuladen. Der Plan hatte sich anscheinend geändert, denn wir fuhren jetzt definitiv nicht zum Hotel. Was soll‘s, diskutieren war sowieso nicht richtig möglich. Seine Frau und seine Tochter sprachen zwar etwas mehr Englisch, aber wir waren schon unterwegs und wollten auch nicht unhöflich sein.

Sanat wohnte mit seiner Familie in einem Plattenbau, der von außen nicht sehr einladend wirkt. Die Wohnung war aber sehr schön und groß. Sowas hatten wir hier nicht erwartet. Wir bekamen eine Führung durch alle Zimmer (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Küche, Bad) und durften auf der Couch im Wohnzimmer Platz nehmen. Es wurde noch schnell der Wohnzimmertisch herangeschafft und Sanat setzte sich auf den Boden. Wir versuchten mal wieder, eine Unterhaltung zustande zu bringen, was mithilfe der Frau auch etwas einfacher war. Und für die Dinge, die wir gegenseitig nicht verstanden, gab es ja Sanats Telefonjoker, der im der Folgezeit etwa sieben Mal angerufen wurde und immer sehr brav übersetzt hat.

Wann wir denn heiraten und Kinder bekommen würden, war die wichtigste Frage. Das ist die Sache, die alle Usbeken interessiert und die wir von allen gefragt wurden. Es ist den Leuten hier wohl absolut unverständlich, wie man in unserem Alter noch nicht verheiratet sein kann. Wir hatten schon beschlossen, allen, die uns das noch fragen würden, zu erzählen, dass wir schon verheiratet waren. Sanat hatten wir im Zug aber schon erzählt, dass wir es nicht sind.

Dann erzählte Sanat davon, dass er in Sankt Petersburg nur arbeitet und die Stadt nicht sonderlich mag. Dort gäbe es wohl Probleme mit der Mafia. Achso. Er war auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, als wir uns im Zug kennengelernt hatten. Er würde gern in Berlin arbeiten, kann das aber anscheinend aufgrund von Bürokratie nicht. Er sagte etwas von vielen Dokumenten.

Schließlich fiel das Wort „Arbus“. Was, er arbeitet bei Airbus? Nein, wir hatten wohl wieder das Thema gewechselt und er hatte beschlossen, dass es mal wieder Zeit war, etwas zu essen. Zum Glück gab es nur Melone und nichts Schweres. Diesmal hatten wir Honigmelone, die auch unheimlich lecker war. Dann lud uns Sanat ein, aus unserem Hotel zu ihm zu ziehen, was wir dankend aber entschieden ablehnten. Das war dann doch ein bisschen zu viel des Guten.

Irgendwann, nachdem wir noch ein Foto seiner toten Schwiegermutter gesehen und erfahren haben, dass die Zwillingsschwester seiner Frau nebenan wohnt (?), brachte er uns zurück ins Hotel. Um 18:15 Uhr wollte er uns wieder abholen, denn um 18:30 Uhr stand das kulturelle Highlight für heute auf dem Programm: Dinamo Samarkand gegen Shurtan, 12. gegen 13. (von 14) der ersten usbekischen Fußballliga. Er kam etwas überpünktlich gegen 18:00 Uhr und brachte uns zum Stadion. Mir grummelte der Bauch schon ein bisschen, aber es brauchte schon etwas mehr als eine nicht einwandfrei funktionierende Verdauung, dass ich mir diesen Klassiker entgehen lassen würde.

Fahrkartenschalter

Fahrkartenschalter

Wir parkten in der Nähe des Stadions, die Straße direkt davor war abgesperrt und von Polizei gesichert. Tickets gab es am lizensierten Ticket-Kleinwagen. Es handelte sich um einen blauen Wagen, Typ Fiat Uno, der in einer Seitenstraße parkte. Auf der Windschutzscheibe und der Motorhaube waren Plakate mit Werbung für das Spiel am heutigen Abend angebracht und auf dem Fahrer- und Beifahrersitz saßen die beiden Verkäufer. Weit und breit gab es keine andere Möglichkeit, Eintrittskarten zu erwerben. Sanat führte für uns die Preisverhandlungen und so haben wir für uns beide wohl 3.000 Sum (1,00 Euro) gezahlt. Schnapper.

Am Stadion waren viele Männer unterwegs, vor allem ganz junge und ganz alte. An der Straße konnten überall Pinienkerne gekauft werden, deren Schalen überall verteilt waren. In einem Laden hatten wir uns noch Wasser besorgt, weil es drinnen wohl nichts geben würde.

Dinamo Stadion

Dinamo Stadion

Bereits an der Straßensperre der Polizei gab es eine Ticketkontrolle und jemanden, der etwas dagegen hatte, dass wir Wasser mit ins Stadion nehmen wollten. Sanat klärte das Problem mit dessen Vorgesetzten und so durften wir die Flaschen mitnehmen. Am Stadioneingang wiederholte sich die Szene, aber auch hier war es schließlich kein Problem. Sanat verabschiedete sich von uns, weil er wohl noch seinen Vater im Krankenhaus besuchen wollte und versicherte, er würde uns nach dem Spiel abholen.

Wir waren etwa sieben Minuten nach Anpfiff im Stadion und bereits nach zehn Minuten stand es 1:0 für Dinamo. Das Stadion tobte. Es war ein relativ kleines Stadion für etwa 15.000 Zuschauer, aber absolut ausreichend und einladend. Es handelte sich um ein altes, offenes, rundes Multifunktionsstadion, denn um das Spielfeld herum lief eine Laufbahn aus Beton. Die läuft sich wenigstens nicht so schnell ab. Es waren geschätzte 2.500 Zuschauer vor Ort, darunter mindestens 100 Polizisten. Einen privaten Ordnungsdienst gab es nicht. Wozu auch?

Es fiel auf, dass viele der Besucher besonderen Wert auf die Sauberkeit ihres Sitzes legten. Dieser wurde aufwendig gereinigt, auch wenn er für das, was wir vom Zuhause kennen (Stichwort Südtribüne) echt sauber war. Es lag nur ein bisschen trockener Sand drauf, der durch den Wind dorthin getragen wurde. Aber die meisten putzten sehr gründlich und ausdauernd, einige Leute saßen sogar auf mitgebrachten Zeitungen.

Dinamo gegen Shortan

Dinamo gegen Shortan

Das Spiel war ein absoluter Klassiker. Anfangs sah es aus als wäre Dinamo seinen Gästen haushoch überlegen, denn die Vorwärtsbewegungen sahen gar nicht so übel aus. Das relativierte sich aber schnell und so passte man sich seinem Gegner an. Vor allem defensiv sah das auf beiden Seiten sehr abenteuerlich aus. Es lief irgendwann darauf hinaus, dass beide Mannschaften versuchten, den Ball hoch und weit wegzubolzen und ihn bloß nicht in die Nähe ihres Tores kommen zu lassen.

Eines musste man den Jungs auf dem Platz aber lassen, schnell waren sie. Wenn mal ein Ball hoch und weit geklärt wurde, aber nicht direkt ins Aus ging, war meistens schnell jemand zur Stelle, um ihn abzufangen. Denis war dennoch der Meinung, dass das Niveau in der Landesliga Hamburg höher ist. Der coolste Typ auf dem Platz übrigens der Torwart von Dinamo, der ein paar Mal seine Gegner ohne Grund ausgetanzt hat. Hier gibt es ein paar Videos von dem Spiel zu sehen.

Die Stimmung war gut, die Leute waren laut, wenn es knappe Szenen gab oder Möglichkeiten vergeben wurden. In letzteren Situationen tönte ein langgezogenes „Näääääh“ durch das Stadion. Hin und wieder waren „Dinamo, Dinamo“-Rufe zu hören. Die Leute waren zufrieden, auch wenn es ein paar „Rabota!“-Rufe gab. Der Trommler kam zum Ende der ersten Halbzeit, wahrscheinlich weil der Eintritt in der zweiten kostenlos ist. Es waren sehr viele Väter mit ihren Söhnen im Stadion, Frauen und Mädchen waren so gut wie gar nicht dort. Ich habe nur zwei Frauen und ein Mädchen gesehen.

Nach der Halbzeit glich Shurtan aus, kurze Zeit später traf Dinamo zum 2:1, was auch er Endstand war. Zum Abpfiff stand Sanat schon bereit, um uns Abzuholen. Das geplante Abendbrot mussten wir aber ausfallen lassen, da mein Bauch nun wirklich nicht mehr mitmachen wollte. So brachte er uns ins Hotel, ich verabschiedete mich aufs Zimmer und Denis blieb noch ein bisschen mit ihm auf der Terrasse sitzen.

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