Teil 6: Von Autowerkstätten, Stalin und Bergwanderungen – östliches Georgien

Nachdem wir unseren Kalender eingehend studiert und uns vergewissert haben, dass heute wirklich Montag ist, wollen wir einen zweiten Versuch unternehmen, ein Auto zu mieten. Nach wenigen Minuten ist eigentlich alles geklärt, denn in dem Zeitraum, den wir geplant haben, stehen nur zwei Autos zur Verfügung und eins davon befindet sich in Batumi. Also nehmen wir das andere, einen VW Jetta, der in einem früheren Leben in den USA vermietet wurde.

Jetta

Ein missverstandener Gurt

Kurz vor dem Start tut sich nur ein kleines Problem auf: der Gurt auf der Beifahrerseite lässt sich nicht rausziehen. Weder mit Kraft noch mit gutem Zureden oder nach einem Neustart. Der Typ von der Autovermietung versucht ebenfalls minutenlang sein bestes, hat aber auch keinen Erfolg.

Es scheint kein mechanisches, sondern ein technisches Problem zu sein, denn der Gurt blockiert einfach vollkommen grundlos. Nach sehr vielen erfolglosen Versuchen ruft er jemanden an, den er “Technical Manager” nennt und der sagt ihm, er solle Dinge versuchen, die wir allesamt schon seit einer Viertelstunde versucht haben. Nachdem diese auch beim zehnten Mal nicht funktioniert haben, willigt der Technical Manager ein, sich das mal anzusehen. Wir sollen ein paar Minuten im Auto warten.

Ich erwarte nun, dass in deutlich mehr als ein paar Minuten ein Mann um die 40 mit Schnauzbart und Latzhose kommt, zwei Handgriffe erledigt, sich über unser Unwissen lustig macht und wir aufbrechen können. Tatsächlich aber erscheint nach wenigen Minuten ein junger Mann, der technisch noch weniger kompetent wirkt als ich, ein paar Mal an mehreren Stellen rüttelt und dann ins Büro verschwindet.

Eigentlich erwarten wir nun, dass er nach kurzer Zeit mit einem Werkzeugkoffer wiederkommt, aber das passiert nicht. Stattdessen kommt der erste junge Mann wieder und fragt, wo der andere ist. Als wir ihm eröffnen, dass wir das auch nicht wüssten, schlägt er vor, in die Werkstatt zu fahren. Keine Ahnung, wohin dieser Technical Manager verschwunden ist oder wie man auf die Idee kommt, diesen Kerl so zu nennen, aber offenbar erwartet nicht mal der hilfsbereite junge Mann, dass er sich nochmal blicken lässt.

Werkstatt

Also fahren wir ein paar Minuten durch die Stadt und bekommen einen ersten Eindruck von den örtlichen Gepflogenheiten im Straßenverkehr. Es ist zuweilen etwas unübersichtlich und vor allem an einigen Kreuzungen ist die Anzahl der Spuren nicht ganz eindeutig, insgesamt geht es aber deutlich gesitteter zu als zum Beispiel in Albanien oder China.

Die Werkstatt, die wir angesteuert haben, ist der Traum einer Hinterhofwerkstatt. Auf einem großen Hof drängen sich kleine Garagen aneinander, die allesamt besetzt sind, weshalb etwa nochmal so viele Autos davor stehen. In den Garagen arbeitet man nicht mit Hebebühnen, sondern mit Gruben unter den Fahrzeugen. An einige Garagentore sind die Markenzeichen von Automarken gepinselt. [Ob das bedeutet, dass es sich um eine Vertragswerkstatt handelt, kann nicht abschließend geklärt werden.] Aber die Männer, die hier tätig sind, sehen so aus wie Automechaniker eben aussehen und nicht wie jemand, der den Titel “Technical Manager” schon mal gehört hätte. Latzhose, Halbglatze, Bart, Plauze, jenseits der 40. Hier kann man uns auf jeden Fall helfen.

Die Auftragslage scheint okay.

Ein letztes Ziehen am Beifahrergurt zeigt allerdings, dass das gar nicht nötig ist, denn denn der Gurt lässt sich so einfach betätigen als würde er jetzt höhnisch darüber lachen, wie gut er uns verarscht hat. Weil das Problem nun also gelöst ist und sich auch niemand vor einem der Mechaniker wegen eines funktionierenden Gurtes blamieren will – Denn mal ehrlich, wer besteht auch schon westlich der Oder darauf, sich anschnallen zu müssen? – verlassen wir das Gelände wieder in der Hoffnung, dass uns niemand gesehen hat.

Wir bringen den jungen Mann von der Autovermietung also zurück an seinen Arbeitsplatz und fahren los. Den ersten Halt legen wir direkt hinter Tiflis in Mtskheta ein. Mtskheta ist eine kleine 3.000 Jahre alte Stadt und beherbergt einige wichtige religiöse Stätten Georgiens. Die meistbesuchte ist die Swetizchoweli-Kathedrale im Stadtkern, um die herum sich die Läden und Buden für die Touristen befinden.

Hier besorgen wir uns an einem Stand etwas, das wir zuvor für mit Wachs überzogene Chili gehalten haben und das auf den Namen “Tschurtschchela” hört. Dabei handelt es sich um Walnüsse, die auf einen Faden aufgefädelt, anschließend in verschiedene Sorten Konfitüre getaucht und getrocknet werden. Am Ende kommt eine Kleinigkeit für Zwischendurch in Wurstform heraus, die gut schmeckt und das Gefühl hinterlässt, etwas richtig gesundes gesnackt zu haben.

Tschurtschchela

Höhlen und Kühe

Dann geht es auf die Autobahn, die wir in Gori verlassen. Auf dem Rückweg werden wir hier noch einen Halt einlegen, vorerst geht es aber über ein paar Landstraßen kleineren Typs und einige Orte der Kategorie “Kühe haben Vorfahrt” in Richtung Süden.

Achtung, Kühe!

Uplistsikhe ist unser Ziel und ein Ort, der direkt in den weichen Stein eines Berges geschlagen wurde. Die Stadt wurde im 6. Jahrhundert vor Christus errichtet und später zu einem wichtigen Handelszentrum an der Seidenstraße. Neben den Wohnhöhlen gab es auch einen Markt, ein Gefängnis, ein Amphitheater und eine große Festung, die lange Zeit niemand einzunehmen vermochte.

Von der Festung ist heute nichts mehr übrig, von den Wohnhöhlen allerdings schon. In Uplistsikhe sucht sich jeder Besucher seinen eigenen Weg, der ganz von der individuellen Sportlichkeit abhängt. Man klettert einfach durch die Stadt und erlebt sie so aus einer eigenen Perspektive. Wer hier nicht gut zu Fuß ist, muss unten am Eingang bei den Chinesen bleiben, die nur kurz hier sind, um ein Selfie zu machen.

Marmor, Stein und Eisen bricht…oder so

Stalins Klopapier (fehlt leider)

Nachdem wir fertig geguckt haben, geht es also zurück nach Gori, denn auch wenn den Ort selbst kaum jemand kennt, hat er doch einen Mann hervorgebracht, von dem die Welt schon gehört hat. 1878 wurde hier nämlich ein Junge namens Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili geboren, der 34 Jahre später den Namen Josef Stalin annehmen sollte.

Obwohl sich Stalin im Laufe seines Lebens bei den meisten Menschen eher nicht so beliebt gemacht hat, scheint man in Gori zumindest seinem bekannten Namen nicht ganz abgeneigt. Anders lässt sich jedenfalls nicht erklären, dass die Hauptstraße, die einmal quer durch die Innenstadt führt, in der englischen Transkription „Stalin Avenue“ heißt.

Am Anfang der Stalin Avenue befindet sich das Stalin Museum mit einer lebensgroßen Statue des Namensgebers davor. Weil es offenbar nicht ausreicht, sie einmal zu zeigen, oder man noch einen Ersatz hatte, falls die erste mal wegkommt, steht die gleiche Statue noch mal in der Eingangshalle. Dort allerdings erhöht auf einem Treppenabsatz und festlich angestrahlt.

Stalin

In verschiedenen Räumen gibt es im Obergeschoss Stalin in allen Farben, Formen und Lebenslagen zu sehen. Von seinen Büchern in verschiedenen Übersetzungen über Wandteppiche, die ihn mit Lenin zeigen, und seiner Totenmaske aus Bronze bis hin zu dem Geschirr seiner Mutter und einem Zugwagon, in dem er reiste, weil er nicht gern flog, und  ist hier alles zu finden, wo „Stalin“ draufsteht.

Hier ist man Stalin-Fan

Das einzige, das in diesem sogenannten Museum fehlt, ist eine kritische Einordnung seines Handelns in die Geschichte. Unter der Treppe in der Eingangshalle gibt es einen kleinen Raum, der leicht zu übersehen ist, aber einige Kritikpunkte aufzeigen soll. Für mich ist allerdings nicht erkennbar, inwiefern das tatsächlich passiert, denn die handgeschriebenen Zettel, die an der Wand hängen, sind auf Georgisch und die Bilder, die moderne Kriesensgebiete (in Georgien?) zeigen, haben keinen Bezug zu Stalin. Außerdem scheint man sich große Mühe zu geben, den Raum möglichst unattraktiv zu halten – er hat keine Fenster, es müffelt dort und man findet ihn nur, wenn man weiß, dass er da ist. Eine ernsthafte kritische Aufarbeitung sieht nach meinem Verständnis anders aus.

Hier vielleicht nicht so…?

Klar, so eine Person wie Stalin oder die Vergangenheit grundsätzlich totzuschweigen, bringt nichts. Im Gegenteil, ich halte es für sehr wichtig, daran zu erinnern, dass die Welt schon viele große Arschlöcher gesehen hat. Aber die Art und Weise, wie das hier in Gori passiert, ist vollkommen respektlos den Millionen Menschen gegenüber, die Opfer der stalinistischen Diktatur wurden – ob in den Gefängnissen, vor den Exekutionskommandos oder in den Gulags.

In den 2000er Jahren gab es mal eine Periode, in der Stalins Statue nicht vor dem Museum stand und über dem Eingang ein Plakat angebracht war, das darauf hinwies, dass in dem Museum Geschichtsverfälschung betrieben und eine Gewaltherrschaft verherrlicht wird. Das ist mittlerweile wieder rückgängig gemacht worden.

Und die Moral von der Geschicht‘: Die Menschen werden nicht nur in Deutschland wieder dümmer.

Pfeifen, Kaffeetassen, goldene Büsten – alles was ein echter Stalin-Ultra braucht

Unterbodenschutz I

Weil unser Auto auf dem Parkplatz gegenüber zugeparkt ist – der Parkplatzwächter wird pro Auto bezahlt und hat ein großes Interesse daran, möglichst viele Fahrzeuge zu platzieren – gehen wir erstmal eine Kleinigkeit essen. Und als wir damit fertig sind, ist die Ausfahrt frei und wir machen uns zurück auf den Weg nach Tiflis.

Weil wir die Autobahn schon kennen, wollen wir die Landstraße nehmen und zwischendurch ein paar abgelegene Kirchen und Klöster besuchen. Leider scheitert die Anfahrt jedes Mal daran, dass die Straßenverhältnisse ohne Allradantrieb und hochgesetzte Karosserie nicht zu bezwingen sind. Trotz größter Vorsicht und höchster Kompetenz am Steuer müssen wir dreimal abbrechen, weil kein Weiterfahren möglich ist.

Jedes Mal endet der Asphalt kurz hinter der Hauptstraße und weicht einem schlammigen Schlachtfeld mit metertiefen Furchen, das auch nicht umfahren werden kann, weil das schon so viele vor uns versucht haben, dass die Ränder bereits in die Straße übergegangen und genauso verfahren sind.

Selbst auf den befestigten Landstraßen ist höchste Vorsicht geboten, denn entweder steht dort eine Gruppe Kühe, die sich von Nebensächlichkeiten wie einem heranfahrenden Auto nicht stören lässt, oder die Schlaglöcher sind so tief und voller Wasser, dass man befürchten muss, am anderen Ende nicht wieder aufzutauchen.

Nur eine Pfütze oder der Anfang einer unterirdischen Seenlandschaft?

Irgendwo in den Wirren dieser unwirtlichen Landschaften müssen wir ein- oder mehrmals ungünstig aufgesetzt haben, denn zurück in Tiflis stellen wir fest, dass der Unterbodenschutz des Jetta zur Hälfte herunterhängt und sich ein Stein der Größe „Schafskopf“ darunter verfangen hat.

Dieser löst sich am nächsten Tag kurz nach der Abfahrt, der Unterbodenschutz repariert sich allerdings nicht von selbst, sodass wir erstmal ein großes Stück Plastik unter uns herschleifen, was an der einen oder anderen Stelle nervig ist, jetzt aber auch nicht die Weiterfahrt behindert.

дружба

Mit herabhängendem Unterbodenschutz geht es also in Richtung Norden. Das Ziel ist der Ort Stepantsminda, der keine zehn Kilometer von der russischen Grenze entfernt liegt und Ausgangspunkt für Wanderungen in die Berge ist.

Bevor es soweit ist, haben wir aber noch ein paar Halte vor uns. Der erste ist an der Festung Ananuri, die malerisch über dem Schinwali-Stausee gelegen ist und mit dieser Lage Touristen aus der ganzen Region anzieht. Leider ist es bereits auf dem Park-/Marktplatz so voll, dass sich Lage und Aussicht nicht in Ruhe genießen lassen. Die Kulisse kann sich trotzdem sehen lassen.

Das einzige Foto ohne andere Menschen

Nachdem wir später die eine oder andere Serpentine hinter uns gelassen haben und die Temperaturen zurück gegangen sind, halten wir am Denkmal für die Georgisch-Russische Freundschaft, das wahrscheinlich nur mitten ins unbewohnte Gebirge gesetzt wurde, weil es sonst nirgends hingepasst hätte.

Die kleinen dunklen Punkte über dem Grün sind übrigens Menschen.

Das Teil ist nicht allein aufgrund seiner Größe so beeindruckend, sondern auch, weil es einen großartigen Blick auf das Tal bietet und einfach so dermaßen deplatziert wirkt.

Ich mag diesen Ort. Obwohl das Denkmal auf den ersten Blick so gigantisch wirkt, wird es plötzlich ganz klein, wenn man einen Blick auf das weite Tal und die riesigen Berge wirft. Auch wenn hier wirklich viele Leute sind, strahlt das Ganze eine gewisse Ruhe aus.

Georgien at its best

Der weitere Weg ist ein Wechselbad der Gefühle zwischen viel zu vielen Autos auf der Strecke und der phänomenalen Gebirgslandschaft abseits der Straße. Ganze Berghänge sind voller Schafe, am Straßenrand stehen die Kühe und lassen sich nicht stören und mittendrin ist immer ein Russe, der direkt vor der Kurve überholt.

Die Vorfahrtsfrage ist nicht immer ganz eindeutig zu klären.

Spaziergang in die Kirche

Stepantsminda, unser Ziel für den heutigen Tag, ist eine Kleinstadt, die aus allen Nähten zu platzieren scheint. Im Zentrum ist an einen Parkplatz gar nicht zu denken, die vielen Gasthäuser scheinen bis auf das letzte Bett ausgebucht und überall sind Menschen.

Wir wollen auf den Berg, auf dem die Gergetier Dreifaltigkeitskirche, Tsminda Sameba, liegt und versuchen es zunächst mit dem Auto, was wir allerdings schnell sein lassen, weil die Straßenverhältnisse einen Allradantrieb oder zumindest mal ein höhergelegtes Auto erfordern, was nicht so gut mit unserem immer noch herunterhängenden Unterbodenschutz harmoniert.

Also parken wir den Jetta am Rande einer kleinen Siedlung und wandern einfach los. Der direkte Weg ist nur zwei Kilometer lang, hat es höhentechnisch aber in sich und ist an einigen Stellen mehr als nur ein Sonntagsspaziergang.

Es sieht auf dem Bild nicht halb so anstrengen aus, wie es wirklich war.

Obwohl wir unterwegs immer mal wieder anderen Menschen begegnen, bleiben genügend Gelegenheiten, die Weite, die Stille, den Wind und das Rauschen des Flusses zu genießen. Hier ist Georgien so, wie wir es uns vorgestellt hatten: weit, bergig und großartig natürlich.

Georgien at its best – schon wieder

Oben angekommen lassen wir uns erstmal platt auf die Wiese fallen, denn die zwei Kilometer sind erst nach einer Stunde bezwungen und der Wind konnte nicht von der direkten Sonneneinstrahlung ablenken. Dafür haben wir einen tollen Platz gefunden – zur einen Seite thront etwas erhöht die Dreifaltigkeitskirche, zur anderen der Mount Kazbek mit seinem schneebesetzten Gipfel hinter der Grenze.

Weil der georgische Name schöner klingt: Tsminda Sameba

In der Kirche ist Georgien dann so wie wir es uns nicht erhofft hatten – überfüllt und eng. Dass Männer sie nur mit langen Hosen und Frauen sie nur in Rock und Kopftuch betreten dürfen, bekommen die meisten noch hin, denn diese liegen zur Leihe am Eingang bereit.

Das mit dem Handy- und Fotografierverbot geht den meisten dann aber doch zu weit, was sehr schade ist. Im Inneren singt nämlich ein Männerchor a capella ein Kirchenlied und in diesem kleinen, düsteren Raum klingt das wunderschön. Leider hat der Großteil der Leute das Handy in der Hand, versucht, sich möglichst weit nach vorne zu drängeln, und schaut beim Filmen auf den Bildschirm, ohne den Gesang wirklich zu genießen. Das macht die ganze Atmosphäre kaputt und ist so unwürdig für einen Ort wie diesen, dass wir schnell genug davon haben und wieder gehen.

Dass hier oben so viele Touristen sind, obwohl der Aufstieg weitestgehend ruhig war, liegt vor allem daran, dass in Stepantsminda Touren mit entsprechend gerüsteten Autos angeboten werden, die dem Massentourismus Tür und Tor öffnen.

Unterbodenschutz II

Auf dem Weg zurück nach Tiflis halten wir in Gudauri, einem Skifahrerort in der Nebensaison, in dessen größtem Restaurant wir die einzigen Gäste sind. Dass wir nicht in den geplanten Tagesablauf passen, lässt uns die Kellnerin spüren, denn ausschließlich zum Aufnehmen unserer Bestellung legt sie das Handy weg, selbst beim Servieren und Abkassieren telefoniert sie. Wahrscheinlich mit ihrer Freundin, die in einem anderen Restaurant arbeitet, bei der sie sich beschwert, dass sie Gäste hat.

Weil uns der Unterbodenschutz mit seinem Schleifen auf dem Asphalt langsam auf die Nerven geht und deswegen immer alle gucken, halten wir unterwegs an einer Werkstatt, die sofort unser Vertrauen gewinnt als wir die beiden Mechaniker in ihrer Arbeitsjogger und ihren Sicherheitsadiletten sehen.

Es zeigt sich, dass der Unterbodenschutz an einigen Stellen bereits mit Kabelbindern befestigt ist, was darauf hindeutet, dass wir nicht die ersten sind, die dieses Problem haben. Eine halbe Stunde und 30 Lari (10 Euro) später ist der Unterbodenschutz wieder befestigt und der platte Reifen, den wir bisher noch nicht bemerkt hatten, geflickt und es geht wieder auf die Straße. Zumindest bis zurück nach Tiflis hält alles.

Zahlen und Fakten

  • Streckenverlauf: Tiflis – Uplistshike – Gori – Tiflis – Stepantsminda
  • Länder: Georgien
  • Kilometerstand: 4.750 km
  • Davon hier: 500 km

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